Dauer
zwei Jahre in Vollzeitunterricht.

Zielsetzung
Die 2-jährige Berufsfachschule bietet Jugendlichen, die vorwiegend naturwissenschaftlich-technisch begabt sind, einen, auf der Hauptschule aufbauenden Weg, zur Weiterbildung. Neben einer beruflichen Grundausbildung in dem Berufsfeld Elektrotechnik erfahren die Schüler eine intensive Fortentwicklung ihrer kultur- und sozialkundlichen, sowie mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung.
Nach erfolgreichem Besuch der 2-jährigen Berufsfachschule erwirbt der Schüler einen mittleren Bildungsabschluss (Fachschulreife, Mittlere Reife). Dadurch wird der Aufstieg in den Mittelbau der technischen Berufe ermöglicht.

Abschluss
Bildungsabschluss der Fachschulreife:
Eintritt in Laufbahnen, die einen mittleren Bildungsabschluss voraussetzen.
Eintritt in die 11. Klasse eines Technischen Gymnasiums, an dem nach 3-jähriger Schulzeit die fachgebundene Hochschulreife und mit einer zweiten Fremdsprache die allgemeine Hochschuleife erlangt werden kann.

Aufgrund der praktischen und theoretischen Grundausbildung:
Eintritt in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis.
Handelt es sich hierbei um einen Beruf des Berufsfeldes Elektrotechnik, so kann eine Ausbildungsverkürzung von einem Jahr eingeräumt werden (Berufsfachschul-Anrechnungs-Verordnung). Die Weiterbildung zum Meister oder Techniker wird wesentlich erleichtert.

Aufnahmevoraussetzung

  • Hauptschulabschluss oder Abschlusszeugnis des Berufseinstiegsjahrs

oder

  • Versetzungszeugnis in die Klasse 10 der Realschule oder des Gymnasiums des neunjährigen Bildungsganges oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 9 des Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs

oder

  • dem nach Besuch der Klasse 9 erteiltes Abgangszeugnis der Realschule oder des Gymnasiums des neunjährigen Bildungsgangs oder das nach Besuch der Klasse 8 erteiltes Abgangszeugnis des Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs, wobei jeweils in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik ein Durchschnitt von 4,0 erreicht sein muss und in höchstens einem dieser Fächer die Note "mangelhaft" erteilt sein darf

oder

  • der Nachweis eines der Nummern 1, 2 oder 3 gleichwertigen Bildungsstandes.
  • Sofern nach Aufnahme aller Bewerber, die die Voraussetzungen nach Absatz 1 erfüllen, noch nicht alle Plätze an der Schule besetzt sind, kann der Schulleiter außerdem Bewerber mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 9 der Werkreal- oder Hauptschule aufnehmen, wenn im Versetzungszeugnis in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik jeweils mindestens die Note „befriedigend“ erzielt wurde.

 

Anmeldformular / Merkblatt

Anmeldeformular

Merkblatt 2BFE

Faltblatt 2BFE

Zusätzliche Informationen