Was macht bzw. kann eine Technikerin/ ein Techniker überhaupt?
Die Staatlich geprüfte Technikerinnen bzw. der Staatlich geprüfte Techniker erlangt seine berufliche Befähigung nach einer viersemestrigen Vollzeit- Aufstiegsfortbildung. Voraussetzung ist außer einer beruflichen Erstausbildung vertiefte berufliche Erfahrung. Die Staatlich geprüfte Technikerinnen und der Staatlich geprüfte Techniker geprüfte sind befähigt, technische und betriebswirtschaftliche Problemstellungen, insbesondere auch aufgrund seiner beruflichen Erfahrung, selbständig zu erfassen, zu analysieren, zu strukturieren, zu beurteilen und konzeptionell weiterzuentwickeln. Ihre Tätigkeiten führen die Staatlich geprüfte Technikerinnen und der Staatlich geprüfte Techniker sowohl als abhängig Beschäftigte in der gewerblichen Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst als auch als selbständige allein verantwortliche Unternehmerinnen und Unternehmer oder als Freiberufler aus.
(Quelle: Bundesverband staatlich geprüfter Techniker e.V.)

Berufschancen
Arbeitsplätze für diese Bautechniker stehen bei Gemeinden und Kreisverwaltungen, in Architektur- und Ingenieurbüros, in Betrieben des Hoch/Tief-, Holz- und Ausbaus bei der Bauwerkserneuerung, aber auch bei Baugesellschaften und in der Denkmalpflege zukünftig vermehrt zur Verfügung. Nach genügender Berufserfahrung ist auch der Weg zum selbständigen Berater offen.

Dauer, Gliederung und Abschluss
Die Technikerschule ist eine Tagesschule. Die Ausbildung dauert 4 Halbjahre. Jedes Halbjahr umfasst etwa 20 Wochen mit je 34 bis 36 Unterrichtsstunden. Neben den in allen Schwerpunkten einheitlichen Fächern des Lernbereichs I und II im ersten Schuljahr, erfolgt eine Spezialisierung in den Fächern des Lernbereichs III im ersten und zweiten Schuljahr.
Fachhochschulreife
Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird der Titel Staatlich geprüfter Techniker und die Fachhochschulreife erworben.

Aufnahmevoraussetzungen
Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule sind:

  • Hauptschulabschluss
  • Berufsschulabschluss
  • Abschlussprüfung in einem der Zugangsberufe und eine anschließende, berufsbezogene Tätigkeit von mindestens zwei Jahren, bzw. einem Jahr bei Personen mit Fachhochschulreife oder Hochschulreife. Berufsbezogener Einsatz bei der Bundeswehr oder im Zivildienst wird zu 50 Prozent angerechnet.

Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen.
Ausnahme: Eine Lehrabschlussprüfung kann entfallen bei einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit von mindestens 7 Jahren.

Gebühren
Schulgebühren sind zu Beginn jedes Schulhalbjahres an den Schulträger zu entrichten.
Sie betragen zur Zeit EUR 200,00 je Schulhalbjahr.
Prüfungsgebühren werden nicht erhoben.
Kosten für Bücher, Zeichengeräte, Exkursionen: ca. EUR 290,- pro Halbjahr.

Aufnahmeantrag
Dem Aufnahmeantrag sind beizufügen:

  • Hauptschulabschlusszeugniss (beglaubigte Kopie)
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule (beglaubigte Kopie)
  • Lehrabschlusszeugnis (Gesellen- oder Facharbeiter Prüfungszeugnis) (beglaubigte Kopie)
  • Nachweise der einschlägigen beruflichen Tätigkeiten nach der Lehrabschlussprüfung über mind. zwei Jahre; Versicherungsnachweise können nicht anerkannt werden!
  • Lichtbild (bitte auf der Rückseite mit Namen und Anschrift versehen)
  • Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den bisherigen Bildungsweg

Anmeldung
Aufnahmeanträge sind bis 1. März der Schule einzureichen. Danach wird das Auswahlverfahren durchgeführt.


Ansprechpartner
Hr. Rebhan, Tel. 0771/83796-18 bzw. -52  e-mail: wolfgang.rebhan[at]gsdonau.de

Anmeldeformulare / Merkblätter
Anmeldeformular
Merkblatt FTB

Zusätzliche Informationen